Die Brückenversorgung

Wenn bei großen Lücken eine Implantatversorgung, welche meist die beste Versorgungsform darstellt, nicht verwirklicht werden kann, so kann eine Brückenversorgung gewählt werden.

Die biologisch beste Lösung für Brücken ist eine Konstruktion ohne Metalle aus Vollkeramik. Auf einem Gerüst aus Zirkondioxyd, einem hochfesten Material, das computergefräst werden muss, wird Keramik aufgebrannt. Weiterhin sind Metallkeramikbrücken möglich. Sie haben die Prüfung der Zeit bestanden, denn sie werden schon seit über 30 Jahren sehr erfolgreich eingesetzt. Ein Nachteil ist allerdings das Metallgerüst. Es lässt das Zahnfleisch grau aussehen. Nicht jeder Patient verträgt Metalle bzw. Metalllegierungen.

Vollkeramikbrücken sehen eigenen Zähnen täuschend ähnlich. Das Zahnfleisch bleibt völlig reizlos und gesund. Sogar der bakterielle Zahnbelag (Plaque) haftet weniger an als bei eigenen Zähnen oder Metallkeramik bzw. Metallbrücken. Die Festigkeit des Gerüstes entspricht ungefähr Stahl. Vollverblendete Zirkonbrücken können mit normalen, biologisch verträglichen Zementen befestigt werden. Bei kieferumspannenden, mit Implantaten befestigten Brücken kommt auch eine Verschraubung in Betracht.

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Die Vollkeramikbrücke- Ansicht von Basal

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Die Vollkeramikbrücke wurde eingegliedert

Biologisch besser ist nur noch der Ersatz des fehlenden Zahnes bzw. der fehlenden Zähne mit Einzelzahnimplantaten.
Dies kommt der Natur am nächsten.

Ihr Zahnarzt in Böhl-Iggelheim berät Sie gern ausführlich zu diesem Thema. Vereinbaren Sie unter 06324 – 76850 einen Termin in unserer Praxis.