Wie läuft eine Zahnimplantation ab?
Zunächst werden Ihre Probleme, Wünsche und Vorstellungen erfragt. Möchten Sie wieder fest beissen und herzthaft lachen können, möchten Sie Ihr Aussehen verbessern oder geht es Ihnen "nur" darum Ihren Prothesenhalt zu verbessern.
Vor jedem Eingriff erfolgt eine umfangreiche und sorgfältige Untersuchung der Hart- und Weichgewebe, sowie der Kieferfunktion. Gipsmodelle werden angefertigt, um die anatomische Situation vermessen zu können. Röntgenbilder werden angefertigt, mit deren Hilfe die optimale Position des Implantates festgelegt wird. Eine Risikoanalyse ermittelt Ihr persönliches Risiko bei einer Zahnimplantation (z.B. bei Diabetes, Bisphosphonateinnahme oder Rauchen) Unsere Zahntechnikermeisterin bespricht mit Ihnen welche Lösung technisch realisiert werden kann. Ein Heil- und Kostenplan erläutert die Behandlung und die entstehenden Kosten.
Wenn Sie mit dem Behandlungsvorschlag einverstanden sind, wird die Feinplanung durchgeführt.
Mittels eines DVT kann Ihr Kiefer dreidimensional dargestellt werden. Die Implantate können nun virtuell am Computer gesetzt werden. Diese Planung wird ggf. in eine Schablone umgesetzt, mit deren Hilfe die Planung 1:1 im Mund umgesetzt werden kann.
Das Implantatbett wird präpariert und das Implantat eingebracht. Je nach Zustand des Kiefers wird gegebenenfalls der Knochen zur Stabilisierung aufgebaut.
Je nach Beschaffenheit des Kiefers wird:
Die Fäden werden ca.7 –10 Tage nach dem Eingriff entfernt falls genäht werden musste.
Bei der so genannten "Sofort-Implantation" wird zunächst der nicht erhaltungswürdige Zahn schonend entfernt und dann das Implantat anstelle des Zahnes eingebracht.
Bei allen 4 Varianten (a-d) muss eine Nachsorge mit professioneller Reinigung durchgeführt werden um die Heilung zu optimieren.
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