Home Ihre Probleme -unsere Lösungen Extremer Zahnarztangst /Phobien Welche Sedierungsmethoden gibt es?

Schmerzausschaltende Anästhesie, medikamentöse Sedierung, intravenöse Sedierung, Lachgassedierung und Vollnarkose -

Unterschiede und Grenzen.

 

Vollnarkose-Lachgas-Sedierung 

 

Je nach Art des Eingriffes und der Belastbarkeit des Patienten können verschiedene Formen der Schmerzausschaltung und der Angstbeseitigung vorgenommen werden.

Lokalanästhesie

Bei der Lokalanästhesie, der bekannten zahnärztlichen Spritze , wird das Schmerzemfinden komplett ausgeschaltet.

Bei Patienten mit Spritzenangst kann einleitend Lachgas gegeben werden.

Das Taubheitsgefühl kann mehrer Stunden anhalten.

Bei der Variante der intraligamentären Anästhesie wird nur der Zahn betäubt.

Die Wirkzeit ist deutlich kürzer.

Ein Oberflächenanästhetikum (Gel mit Geschmack) wird bei uns stets verwendet. Dadurch wird die Schleimhaut am Einspritzort betäubt.

Wir wärmen das Anästhetikum vor (Körpertemeratur) und vermindern den Einspritzdruck um die Anästhesie so angenehm wie möglich zu machen.

Lachgas

Lachgas wird seit über 100 Jahren als Angstlöser und zur Sedierung eingesetzt. Wenn es als alleiniges Mittel benutzt wird sind keine Komplikationen zu erwarten.

In Verbindung mit z.B. Valium, Propofol etc.  kann es jedoch zu unkalkulierbaren Reaktionen des Körpers kommen.

 

Die Menge des benötigten Lachgases kann genau eingestellt (titriert) werden, da der Patient selbst sagen kann wann eine genügende Entspannung erreicht ist.

 

Der Würgereiz ist stark vermindert, so können auch bei ausgeprägtem Würgereiz Abdrücke genommen werden.

Das Schmerzempfinden ist herabgesetzt, Spritzen werden nicht mehr als unangenehm angesehen.

Bei der Lachgassedierung ist das Bewusstsein vermindert, jedoch  die Reflexe (Athmung,Schluckreflex etc.) voll erhalten.

Nach Abschluss der Behandlung wird durch eine Gabe von reinem Sauerstoff die Wirkung des Lachgases beendet. Meist kann ohne Begleitung die Praxis verlassen werden.

moderate intravenöse Sedation

Die moderate intravenöse Sedation kann durch einen qualifiziertwe Zahnarzt durchgeführt werden.

Auch hier kann die Menge des benötigten Mittels genau dem Patienten angepasst werden.

Der Patient ist völlig entspannt und nimmt die Behandlung nur am Rande wahr.

Die Reflexe sind hierbei komplett erhalten, der Patient ist ansprechbar und reagiert langsamer als im Wachzustand. Im Anschluss hat der Patient keine Erinnerung mehr an die Behandlung.

 

orale (Tabletten) Sedation

Durch Tabletten wie z.B. Valium kann ein beruhigender und entspannter Zustand erreicht werden.

Die Dosierung ist vom Körpergewicht und anderen Faktoren abhängig.

Eine genaue Steuerung wie bei Lachgas oder der intravenösen moderaten Sedation ist allerdings nicht möglich. 

 


tiefe intravenöse Sedation

Die tiefe Sedation durch intravenös gegebene Gaben von z.B. Propofol kann zu stark vermindetrem Bewusstsein und erloschenen Reflexen führen. Die tiefe Sedation wird nur im Beisein eines qualifizierten Anästhesisten durchgeführt.

ITN Vollnarkose

Die stets von einem Anästhesisiten durchgeführte Vollnarkose kann bei extremer Zahnarztangst und bei invasiven Eingriffen erforderlich sein.

Das Bewusstsein ist hierbei komplett ausgeschaltet. Athmungs- und Schluckreflexe sind nicht mehr aktiv.

Beim Patienten liegen keine Erinnerungen mehr an den Einriff nach der Vollnarkose vor.

Anschließend an die Vollnarkose muss mindesten ein Aufenthalt in der Praxis von 2-3 Stunden eingerechnet werden.

Eine Verkehrstüchtigkeit liegt am Narkosetag nicht mehr vor.

 

 

 

 

Fragen Sie uns nach den für Sie optimalen Maßnahmen

Wir beraten Sie gerne über die bei Ihnen sinnvollen und möglichen  Maßnahmen.

Dabei müssen wir genau eventuelle Vorerkrankungen und die Einnahme von Medikamenten wissen.