Kieferknochen fehlt-Kieferknochenschwund
Was versteht man unter Kieferknochenschwund?
Gleiches gilt für Unfälle, bei denen durch Gewalteinwirkung Zähne verloren gehen.
Deswegen ist es unter anderem wichtig verloren gegangene Zähne mit Sofortimplantaten zu versorgen oder zumindest nicht länger als 3-4 Monate zu warten. Ansonsten müssen die Folgen des Kieferknochenschwundes durch Aufbaumaßnahmen für Knochen und Zahnfleisch wieder ausgeglichen werden.
Was beschleunigt den Kieferknochenschwund?
Es kann zu einem weiteren Verlust kommen, der dramatische Ausmaße haben kann, wenn lose Prothesen über lange Zeit auf den Kieferkämmen “reiten”. Unterfütterungen können zeitweise etwas Abhilfe verschaffen. Gewisse Lebensumstände (Mangelernährung, Rauchen etc.) beschleunigen das Geschehen zusätzlich.
Implantate bei Kieferknochenschwund
In diesem mehrstufigen Konzept, bei dem zunächst Knochen aufgebaut wird und nach einigen Monaten Implantate gesetzt werden, kommt es für den Patienten zu schwierigen Behandlungsphasen. Bei jüngeren Patienten kann dieses Vorgehen, insbesondere wenn es den sichtbaren Bereich betrifft, durchaus sinnvoll sein.
Bei zahnlosen oder fast zahnlosen Patienten stellt sich die Situation jedoch anders dar.
Mehrere Operationen, lange Wartezeiten (bis zur Endversorgung können ein Jahr und mehr vergehen) und die mit den Operationen jeweils verbundenen Risiken schrecken viele Patienten ab. Dabei wird der Leidensweg unserer Patienten nicht genügend gewürdigt.
Zwei Verfahren stehen in unserer Praxis zur Verfügung um auch Patienten mit Knochenschwund schnell und sicher versorgen zu können. Die Methode nach Malo und das Discimplantatsystem nach Prof. Scortecci. Langzeituntersuchungen dieser Verfahren zeigen keine schlechteren Ergebnisse als konventionelle implantologischen Verfahren. Beide Verfahren weisen Erfolgsquoten von deutlich über 90 % aus. Wie bei jedem chirurgischen Verfahren kann es aber auch hier keine 100 prozentige Sicherheit geben.
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